Die Dosierung einer Dosierpumpe hängt vom jeweiligen Fördermedium und Betriebsdruck ab. Durch die Anpassung der Hublänge L und der Hubfrequenz F lässt sich die Pumpenleistung zweidimensional einstellen. Obwohl sowohl Hublänge als auch Frequenz als Einstellgrößen genutzt werden können, wird in der Praxis üblicherweise die Hublänge als Grobeinstellung und die Hubfrequenz als Feineinstellung verwendet: Die Hublänge wird zunächst auf einen festen Wert eingestellt, die Feineinstellung erfolgt dann durch Änderung der Frequenz, wodurch die Einstellflexibilität erhöht wird. In relativ einfachen Anwendungen kann die Hublänge auch manuell eingestellt werden, wobei nur die Hubfrequenz als Einstellgröße dient. Dies vereinfacht die Systemkonfiguration.
1. Einstellmodus für das normale analoge/Schaltsignal der Dosierpumpe
In der Prozesssteuerung werden analoge Stromsignale im Bereich von 0/4–20 mA als Standard für den Signalaustausch zwischen Sensoren, Reglern und Aktoren verwendet. Dosierpumpen mit externer Steuerfunktion nutzen dieses Verfahren hauptsächlich zur externen Einstellung von Hubfrequenz und Hublänge. Die Hublängenverstellung erfolgt am häufigsten über einen Positionsservomechanismus der Dosierpumpe. Dieser integrierte Servomechanismus empfängt das 0/4–20-mA-Steuersignal direkt vom Regler oder Computer und passt die Hublänge automatisch im Bereich von 0–100 % an.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Hubfrequenz anzupassen, darunter die Regelung von Motoren mit variabler Frequenz und die direkte Ansteuerung über Relaiskontakte. Ein mit einem 0/4-20-mA-Stromsignal gesteuerter Frequenzregler treibt den Dosierpumpenmotor mit der erforderlichen Drehzahl an, um die Hubfrequenz einzustellen. Bei elektromagnetisch angetriebenen Dosierpumpen und einigen Motoren kann die Hubfrequenz auch über ein externes Kontaktsignal geregelt werden.
2. Steuermodus für Dosierpumpenbasis
In bestimmten Fällen, wie beispielsweise bei der pH-Wert-Einstellung, fungiert die automatische Dosierpumpe als Aktor und gibt unter Steuerung des Reglers Säure oder Lauge hinzu. Um die Systemkonfiguration zu vereinfachen und die Zuverlässigkeit zu erhöhen, ist das eingebettete Steuerungssystem mit Mikroprozessor als Kern direkt in die Dosierpumpe integriert. Ein einziger externer pH-Sensor genügt für ein vollständiges Einstellsystem. Das grundlegende Konzept der intelligenten Dosierpumpe lässt sich auch zur Steuerung anderer Prozessparameter wie Redoxpotenzial (ORP) und Restchlorkonzentration nutzen.
3. Programmsteuerung der Dosierpumpeneinstellungen
Durch die interne Integration eines Mikroprozessors wurden die Einstell- und Betriebseigenschaften einiger Dosierpumpenprodukte umfassend verbessert. Neben der Echtzeitdosierung und Durchflussregelung gemäß externen Steuerbefehlen bietet das System Funktionen wie die quantitative Zufuhr, die zeit- und ereignisgesteuerte Programmierung sowie die Bereitstellung nützlicher Informationen wie der Gesamtfördermenge, der verbleibenden Hubzahl der Dosierpumpe, der Fördermenge, der eingestellten Hublänge und weiterer relevanter Betriebsparameter.
Die Dosierpumpe mit Echtzeituhr steuert die Arbeitsflüssigkeit gemäß vordefinierter Aufgabenliste. Die Dosierpumpe gibt die Arbeitsflüssigkeit zum festgelegten Zeitpunkt entsprechend der eingestellten Hubzahl oder Zeitdauer zu. Die Zeit kann flexibel auf Stunden-, Tages-, Werktags-, Feiertags-, Wochen- oder Zweiwochenzyklen eingestellt werden. Der ereignisgesteuerte Programmmodus ermöglicht es der Dosierpumpe, die Arbeitsflüssigkeit gemäß der vordefinierten Hubzahl oder Zeitdauer gemäß der vordefinierten Aufgabenliste und dem jeweiligen Echtzeit-Triggerereignis zuzuführen.
Die beiden oben genannten Methoden können organisch kombiniert werden, um den komplexeren hybriden Zeit-Ereignis-Trigger-Modus mit maximal 81 Ereignissen zu realisieren.

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